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01.02.2012

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Teilnehmer zufrieden mit Sägewerkskongress

Nach Auswertung der Teilnehmerbefragung zieht der VDS ein positives Resümee des 7. Internationalen Kongresses der Säge- und Holzindustrie in der vergangenen Woche in Würzburg. Sowohl der Tagungsort als auch die Auswahl der Vortragsthemen fanden bei den Anwesenden großen Anklang. Für die nächsten Jahre käme demnach eine Durchführung dieser Veranstaltung auch weiter nördlich, etwa in Frankfurt oder Kassel in Betracht.

Kaum Kritik gab es bei der Gestaltung des Themenprogramms, das knapp 90 % der befragten Teilnehmer als sehr gut oder gut bewerteten. Sichtbar wurde dies an aktuell brisanten Themen wie der CE-Kennzeichnung für Sägebetriebe oder die Zukunftsstudie für die Sägeindustrie. Anregungen für die Verwirklichung von Forschungsideen boten sich den Sägeunternehmern durch Vorträge zur Arbeit der Forest Technology Platform, deren Ansprechpartner während des Kongress zudem für persönliche Gespräche zur Verfügung standen.
 
Erfreulich bewertet der VDS auch die Bewertung der Referentenkompetenz, die von 95 % der Befragten mit den Bestnoten versehen wurden.
Der VDS zeigt sich über die Resonanz der Teilnehmer aus der Sägewerksbranche sehr zufrieden. Allen Unkenrufen zum Trotz ist es gelungen, mehr Sägewerksunternehmer als in den beiden Vorjahren zum Besuch des Kongresses zu animieren. “Vor dem Hintergrund, dass wir in den beiden Jahren zuvor eine sehr große Anzahl Studierender und zahlreiche Gäste aus der Politik hatten, ist die Steigerung der Branchenteilnehmer ein selbst von uns nicht erwarteter Erfolg“, so der Vorsitzende Müller-Gei. Der VDS hat sein Ziel für den Kongress 2012, „lieber volle Tagungsräume als volle Listen und tatsächlich leere Säle“ erreicht, so die Kommentierung des VDS zu scheinbar beliebten Zahlenspielereien.
 
Mit nahezu 200 Teilnehmern wurde auch der Gesellschaftsabend als Austausch und für persönliche Gespräche gut angenommen. Die Teilnehmerzahlen lagen um 25 % höher als ursprünglich geplant und schöpften damit die Kapazitäten für diesen Veranstaltungspunkt aus.
Die Terminierung zum Ende der Woche und der Wegfall der sonst üblichen Exkursion am dritten Kongresstag war ein wesentlicher Unterschied zum Ablauf der vergangenen Jahre. Im Falle von interessanten Exkursionsmöglichkeiten im Umfeld des Tagungsortes im nächsten Jahr soll jedoch nicht dauerhaft auf diesen Programmpunkt verzichtet werden, zumal die Hälfte der befragten Teilnehmer sich eine Exkursion anlässlich des nächsten Kongresses durchaus vorstellen können. Viele Teilnehmer forderten ein großzügigeres Zeitbudget für den bilateralen Austausch und Diskussionen. Durch die Einhaltung eines straffen Zeitplans und längere Pausen könnte diesem Wunsch Rechnung getragen werden.
 
Positiv angenommen wurde durch die Kongressteilnehmer auch die begleitende Fachausstellung, die durchweg positiv bewertet wurde (97 %). Die Aussteller zeigten sich dem ersten Vernehmen nach mit der Wahl des Veranstaltungsortes und der angebotenen Ausstellungsmöglichkeiten zufrieden. Der VDS will aber auch die Meinungen der Aussteller erstmalig gesondert abfragen, um deren Ansichten in die Planung zukünftiger Veranstaltungen einzubeziehen.

Für die Zukunft wird eine höhere oder zumindest konstant bleibende Anzahl teilnehmender Betriebe angestrebt. Eine höhere Beteiligung internationaler Teilnehmer aus dem deutschsprachigen Raum könnte durch die Beteiligung der Fachverbände in Österreich und der Schweiz, aber auch durch eine Kooperation mit Institutionen aus Deutschland erreicht werden. Trotz des gestärkten Selbstbewusstseins durch einen erfolgreichen Kongress in diesem Jahr ist der VDS daher für Gespräche mit Partnern offen, um die Veranstaltung noch attraktiver zu gestalten und weitere Teilnehmer der Hauptzielgruppe zu gewinnen.
 


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